Cockapoo oder Cockerpoo
Cockapoos nehmen an Beliebtheit in Deutschland immer mehr zu. In Amerika ist das schon länger der Fall, denn von dort stammen sie. Erste Kreuzungen gab es wohl schon in den 50er Jahren. Zum reinrassigen Hund hat er es dennoch bis heute in Deutschland nicht geschafft.
Der Unterschied zu einem Mischling ist beim Cockapoo und anderen Hybridhunden, dass die Zucht nicht dem Zufall überlassen wird, sondern die Auswahl der Hunde sehr genau vorgenommen wird. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Auftreten erblicher Erkrankungen innerhalb der jeweiligen Rasse vermindert werden kann.
Bei der Zucht der Cockapoos gibt es folgende Verpaarungsmöglichkeiten
Pudel & Cocker Spaniel (= Cockapoo F1)
--> 50% Pudel und 50 % Cocker Spaniel
Cocker Spaniel & Cockapoo (= Cockapoo F1b)
--> 25% Pudel und 75% Cocker Spaniel
Pudel & Cockapoo (= Cockapoo F1b)
--> 75% Pudel und 25% Cocker Spaniel
Cockapoo & Cockapoo (= Cockapoo F2)
--> 50%Pudel und 50% Cocker Spaniel
Die Cockapoos F1 b (Crossback zum Pudel - wie bei Buddy und Lucy) haben fast immer ein welliges oder lockiges Fell, das vom Pudel geerbt wird. Dies bedeutet, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass der Hund haarend ist. Dies bedeutet auch, dass der Hund hypoallergener sein wird. Sollte eine Hundeallergie tatsächlich vorliegen, dann bitte ich dies vorher trotzdem abklären zu lassen.
Der Nachteil eines nichthaarenden Hundes ist, dass er regelmäßig gekämmt, geschoren und geschnitten werden muss, ebenso müssen die Ohren gepflegt werden. Dazu ist nicht zwangsläufig ein Hundefriseur nötig, wenn man sich selber mit diesem Thema genauer auseinandersetzt.
Der Cockapoo ist freundlich, intelligent, energiegeladen und zugleich liebenswert und verschmust. Er hat die optimale Größe.
Im Allgemeinen gilt der Cockapoo als unternehmenslustig, aktiv und bewegungsfreudig. Ferner sind die Hunde sehr intelligent und eignen sich durch ihre menschenbezogene und geduldige Art sehr gut als Familienhund.